Monsanto : Über Monsanto
Monsanto - imagine
Home Site Map Kontakt Karriere
Über Monsanto Produktbereiche News&Presse Biotechnologie Service  
Pressemitteilungen


Pressemitteilung vom 21. März 2007

BASF und Monsanto starten Zusammenarbeit bei Forschung, Entwicklung und Vermarktung in der Pflanzenbiotechnologie


  • Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung ertragreicherer Nutzpflanzen sowie von Nutzpflanzen, die gegenüber ungünstigen Umwelteinflüssen wie Trockenheit widerstandsfähiger sind.
  • 1,2 Mrd. € (1,5 Mrd. US-Dollar) für gemeinsame Produktentwicklung geplant
  • Markteinführung der ersten Produkte in der ersten Hälfte des nächsten Jahrzehnts

LUDWIGSHAFEN/ST. LOUIS, Missouri (USA), 21. März 2007 - BASF (NYSE: BF) und Monsanto Company (NYSE: MON) haben heute eine langfristige Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Vermarktung in der Pflanzenbiotechnologie bekannt gegeben. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von ertragreicheren Nutzpflanzen und solchen Nutzpflanzen, die gegenüber ungünstigen Umwelteinflüssen wie Trockenheit widerstandsfähiger sind. Die Zusammenarbeit ist ab sofort wirksam.

Über die Laufzeit der Kooperation planen die beiden Unternehmen zusammen ein Budget von bis zu 1,2 Mrd. € (1,5 Mrd. US-Dollar) in eine gemeinsame Entwicklungs-Pipeline von landwirtschaftlich nutzbaren Pflanzeneigenschaften zu investieren. Damit sollen ertragreichere und stresstolerantere Nutzpflanzen entwickelt werden. Die Vereinbarung umfasst die weltweit wichtigsten Nutzpflanzen: Mais, Soja, Baumwolle und Raps.

Die gemeinsame Pipeline umfasst alle bestehenden und geplanten Programme beider Unternehmen für höheren Ertrag und Stresstoleranz. Sie besteht aus Projekten, die in den jeweiligen Pflanzenbiotechnologie-Forschungen der beiden Unternehmen entwickelt wurden. Die Unternehmen wollen die ersten Produkte aus dieser Zusammenarbeit in der ersten Hälfte des nächsten Jahrzehnts am Markt einführen.

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit BASF. Dadurch stärken wir unsere Möglichkeiten, neue Pflanzeneigenschaften zu erkennen und zu vermarkten, die Landwirten deutliche Vorteile bieten“, so Robb Fraley, Chief Technology Officer und Executive Vice President bei Monsanto. „Die Erweiterung der Entwicklungspipeline für mögliche neue Pflanzeneigenschaften, der gegenseitige Austausch von Technologien und das geteilte Risiko können die Entdeckung zukunftsweisender Innovationen in der Landwirtschaft erheblich beschleunigen. Hierdurch könnte Monsanto den risikoangepassten Barwert der Technologiepipeline von verbesserten Ertrags- und Stress-Eigenschaften verdoppeln.“

„Wir sind begeistert über die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit Monsanto. Damit konnten wir einen hervorragend positionierten Partner für uns gewinnen“, sagte Peter Oakley, Vorstandsmitglied bei BASF und verantwortlich für Pflanzenschutz, Feinchemie und Pflanzenbiotechnologie. „Dies ist ein großer Schritt nach vorne, um Landwirten ertragreichere Nutzpflanzen anbieten zu können, mit denen sie der steigenden Nachfrage sowohl bei Nahrungsmitteln als auch bei nachwachsenden Rohstoffen gerecht werden können.“

Hintergründe zur Zusammenarbeit:

  • Die Unternehmen schaffen und betreiben eine gemeinsame Forschungsplattform, deren Fokus auf der Entwicklung ertragreicherer Nutzpflanzen sowie solcher Nutzpflanzen liegt, die auch unter ungünstigen Umwelteinflüssen wie Trockenheit einen stabilen Ertrag einbringen.
  • Jedes Unternehmen arbeitet darüber hinaus unabhängig voneinander weiterhin an der Entdeckung weiterer Pflanzeneigenschaften.
  • Jedes Unternehmen benennt mögliche Gene aus den verschiedenen Programmen, von denen die vielversprechendsten beschleunigt gemeinsam weiterentwickelt und von Monsanto vermarktet werden sollen.
  • Beide Unternehmen erwarten, gemeinsam mehr Forschungsprojekte realisieren zu können, als es ihnen jeweils allein möglich gewesen wäre. Zudem beschleunigen sie die Entwicklung neuer Produkte und bringen mehr innovative Pflanzeneigenschaften in kürzerer Zeit auf den Markt.
  • Die gemeinsamen Projekte werden von der Entwicklung bis zur Vermarktung im Verhältnis 50:50 finanziert.
  • Die Produkte aus der gemeinsamen Entwicklung werden von Monsanto vermarktet. Die Unternehmen werden die Erträge aus den vermarkteten Produkten teilen: Monsanto erhält 60 Prozent und BASF 40 Prozent der Nettoerträge.

Monsanto hat sich für die Zusammenarbeit mit BASF entschieden, da das Unternehmen hervorragend in der Entwicklung neuer Pflanzeneigenschaften positioniert ist, die kontinuierliche Verbesserungen von bestimmten Nutzpflanzen möglich machen. Für BASF stellt Monsanto eine erfolgreiche Vermarktung und den Zugang zu hochwertigem Saatgut sicher, damit möglichst viele Landwirte die Innovationen der BASF nutzen können.

Zusätzlich gaben die Unternehmen heute eine weitere Vereinbarung zur Entwicklung und Vermarktung bekannt: Sie wollen gemeinsam Möglichkeiten erforschen, um Zysten-Nematoden bei Sojabohnen zu bekämpfen. Nematoden sind parasitische Würmer, die den Ertrag reduzieren oder vernichten können.

Vertragspartner beider Vereinbarungen sind Monsanto und BASF Plant Science, das Pflanzenbiotechnologieunternehmen der BASF.

Weiterführende Informationen

Erläuternde Präsentationen zu dieser Presseinformation können über die Website von Monsanto unter www.monsanto.com oder die Website der BASF unter www.basf.com abgerufen werden.

Eine gemeinsame Telefonkonferenz von BASF und Monsanto für Analysten, Investoren und Journalisten ist für heute Mittwoch, den 21. März 2007 um 14:00 Uhr MEZ anberaumt. Präsentationsfolien und ein zeitgleicher Audio-Webcast der Konferenz können über die Webseiten der Unternehmen unter www.monsanto.com durch Klicken auf „Investor Information" oder unter www.basf.com/share abgerufen werden. Besucher der Website müssen möglicherweise den Windows Media Player TM herunterladen, um den Webcast anhören zu können. lm Anschluss an die Live-Übertragung ist eine Aufzeichnung des Webcasts für drei Wochen auf den Webseiten von Monsanto und BASF verfügbar.

Über Monsanto
Monsanto ist ein Unternehmen im Bereich der Agrarwirtschaft und führender Anbieter technologiebasierter Lösungen und landwirtschaftlicher Produkte zur Steigerung der Produktivität in der Agrarwirtschaft und der Lebensmittelqualität. Monsanto setzt sich besonders für Investitionen in Produkte ein, die den Kunden in der Landwirtschaft und dem bewirtschafteten Land deutliche Vorteile bringen. Das Unternehmen nutzt Pflanzenzucht, Pflanzenbiotechnologie und andere moderne wissenschaftliche Technologien, um sein Engagement für die Agrarindustrie und die Landwirte zu unterstützen, die die wachsende Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Kraftstoffen versorgen. Weitere Informationen über Monsanto finden Sie im Internet unter www.monsanto.com .

Über BASF Plant Science
BASF hat BASF Plant Science im Jahr 1998 als eigenes Biotechnologieunternehmen gegründet. BASF Plant Science koordiniert eine Forschungs- und Technologieplattform in Europa und Nordamerika, in der etwa 700 Mitarbeiter Nutzpflanzen für folgende Bereiche optimieren: eine Ieistungsfähigere Landwirtschaft, nachwachsende Rohstoffe für Spezialprodukte sowie eine gesündere Ernährung für Mensch und Tier.

BASF Plant Science ist auf Pflanzenbiotechnologie-Produkten der zweiten und dritten Generation fokussiert. Das Unternehmen verfügt über eine Ieistungsfähige Entdeckungsplattform für landwirtschaftlich nutzbare Pflanzeneigenschaften. Die Strategie des Unternehmens basiert auf verschiedenen Technologieplattformen mit innovativen Entdeckungsansätzen, die derzeit von keinem anderen Unternehmen eingesetzt werden. Dazu zählen die Phenotypisierung von Pflanzen mit hohem Durchsatz bei CropDesign im belgischen Gent und die Erstellung metabolischer Profile im Hochdurchsatz bei Metanomics in Berlin.

Weitere Informationen über BASF Plant Science finden Sie im Internet unter www.basf.com/biotechnologie.

Über BASF
BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Ihr Portfolio umfasst Chemikalien, Kunststoffe, Veredlungsprodukte, Pflanzenschutzmittel und Feinchemikalien sowie Erdöl und Erdgas. Ihren Kunden aus nahezu allen Branchen hilft BASF als zuverlässiger Partner mit hochwertigen Produkten und intelligenten Systemlösungen erfolgreicher zu sein. BASF entwickelt neue Technologien und nutzt sie, um sich zukünftigen Herausforderungen zu stellen und zusätzliche Marktchancen zu erschließen. Sie verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung und leistet so einen Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft. BASF beschäftigt über 95.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz von 52,6 Milliarden €. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA), New York (BF) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.de .

-o0o-


Zukunftsgerichtete Aussagen:

In Bezug auf BASF:
Diese Präsentation enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des US-amerikanischen Private Litigation Reform Act von 1995. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Zu diesen Risikofaktoren gehören insbesondere die in unserem bei der US-amerikanischen Securities und Exchange Commission hinterlegten US-Börsenbericht Form 20-F genannten Faktoren. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

In Bezug auf Monsanto:
Bestimmte, in dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen sind zukunftsgerichtete Aussagen; z.B. Aussagen zu den erwarteten Finanzergebnissen, zum aktuellen und zukünftigen Leistungsumfang von Produkten, zu Genehmigungen durch Regulierungsbehörden, zu Geschäfts- und Finanzplänen und zu anderen nicht historischen Fakten. Diese Aussagen stützen sich auf momentane Erwartungen und derzeit verfügbare Informationen. Da diese Aussagen jedoch auf Faktoren basieren, die Risiken und Unwägbarkeiten bergen, können die tatsächlichen Ergebnisse und Leistungen des Unternehmens deutlich von denen abweichen, die in den zukunftsorientierten Aussagen explizit oderimplizit enthalten sind.

Diese zukunftsorientierten Aussagen sind mit der erforderlichen Vorsicht zu bewerten, da sie den Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Präsentation wiedergeben. Das Unternehmen ist in keiner Weise verpflichtet, die zukunftsorientierten Aussagen oder die anderen Faktoren zu aktualisieren, die sich auf die tatsächlichen Ergebnisse auswirken können.

Ansprechpartner für Medien:
Lee Quarles, Monsanto Company, +1 314 694 233 0; +1 314 406 573 9 Michael Grabicki, BASF, +49 621 60 999 38

Ansprechpartner für Analysten und Investoren:
Scarlett Lee Foster, Monsanto Company, +1 314 694 814 8 Magdalena Moll, BASF, +49 621 60 482 30

[Adobe PDF]

 

Untitled Document
2009
    3.Quartal
    2.Quartal
    1.Quartal
   
2008
    4.Quartal
   
2007
    4.Quartal
    2.Quartal
    1.Quartal
   
2006
    4.Quartal
    3.Quartal
    2.Quartal
    1.Quartal
   
2005
    4.Quartal
    3.Quartal
    2.Quartal
    1.Quartal
   
2004
    4.Quartal
    2.Quartal
    1.Quartal
   
2003
    4.Quartal
    3.Quartal
    2.Quartal
    1.Quartal
     
2002
    4.Quartal
    3.Quartal
    2.Quartal
    1.Quartal
     
2001
    4.Quartal
    2.Quartal
     
Monsanto : Über Monsanto