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Pressemitteilung vom 9. Februar 2007

Anbaufläche von gentechnisch verändertem Bt-Mais wird weiter steigen: DEUTLICH MEHR ANMELDUNGEN FÜR NUTZUNG DER PFLANZENBIOTECHNOLOGIE IM JAHR 2007


Düsseldorf, 09.02.2007. Für den Anbau von gentechnisch verändertem Bt-Mais haben deutsche Landwirte bereits eine Fläche von fast 3.800 Hektar (1) angemeldet. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr nutzten Landwirte die Vorteile der Pflanzenbiotechnologie auf etwa 1.000 Hektar ihrer Ackerflächen.

Bt-Mais zeichnet sich durch eine aus dem natürlich im Boden vorkommenden Bakterium Bacillus thuringiensis (Bt) übertragene Schädlingsresistenz gegen den Maiszünsler aus. Der sich immer weiter ausbreitende Schädling verursachte nach Angaben der Bundesregierung (2) allein in Deutschland im Jahr 2005 einen Schaden von 11 bis 12 Millionen Euro. Durch den zunehmenden Anbau von Mais, unter anderem zur Erzeugung erneuerbarer Energien, ist mit
einer Steigerung der Befallsfläche und damit einhergehenden erheblichen Ertragsverlusten zu rechnen.

"Wir freuen uns, dass unsere leistungsfähigen Bt-Maissorten auch in Deutschland immer mehr landwirtschaftliche Betriebe überzeugen, die auf einen perfekten und gleichzeitig umweltschonenden Schädlingsschutz setzen wollen", sagt Ursula Lüttmer-Ouazane, Geschäftsführerin des Saatgutunternehmens Monsanto Agrar Deutschland GmbH. "Weltweit profitierten im Jahr 2006 über 10 Millionen Landwirte von den Möglichkeiten der
Pflanzenbiotechnologie"

"Die mehrjährigen Erfahrungen mit dem kommerziellen Anbau von gentechnisch verbesserten Maissorten in Deutschland belegen auch die Wirksamkeit der von Wissenschaftlern entwickelten Koexistenzmaßnahmen", so Lüttmer-Ouazane weiter.

Um das Nebeneinander von gentechnisch verändertem und konventionellem Maisanbau zu gewährleisten, verpflichtet Monsanto Bt-Maisanbauer zur Einhaltung von Maßnahmen der "guten fachlichen Praxis" (3). Diese schreiben unter anderem einen 20-Meter-Trennstreifen zwischen gentechnisch verändertem und konventionellen Mais sowie die sorgsame Reinigung der eingesetzten Landmaschinen vor. Zahlreiche Studien, darunter der in Deutschland durchgeführte Erprobungsanbau, belegen, dass die Koexistenz von gentechnisch veränderten und nicht-gentechnisch veränderten Maisbeständen bei Einhaltung einer 20-Meter-Mantelsaat aus konventionellem Mais gewährleistet ist.

Seit Beginn des Praxisanbaus im Jahr 2005 ist es bei Einhaltung dieser Regeln weder zu Ausgleichsforderungen benachbarter Landwirte an Bt-Maisanbauer noch zur Überschreitung des EU-weit geltenden Kennzeichnungsschwellenwertes von 0,9 Prozent in direkt benachbarten Maisbeständen gekommen.

Monsanto ist ein international tätiges Unternehmen für Agrarprodukte mit Firmensitz in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. Das Unternehmen ist einer der Weltmarktführer in der Entwicklung und Herstellung von umweltverträglichen Pflanzenschutzmitteln sowie von mit Hilfe moderner Biotechnologie verbessertem Saatgut.

(1) Standortregister des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Stand: 08.02.2007
(2) Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke.PDS, Drs. 16/3059
(3) siehe http://www.monsanto.de/biotechnologie/gute_f_praxis.php.

Kontakt:
Monsanto Agrar Deutschland GmbH
Dr. Andreas Thierfelder
Director Public & Government Affairs

Vogelsanger Weg 91
40470 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 36 75 –248
Fax: 0211 / 36 75 –333

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