ST. LOUIS/Düsseldorf
(13. April 2001) - Monsanto hat die Implementierung seiner Selbstverpflichtungserklärung
fortgesetzt: Mit dem weiteren Ausbau seiner führenden Position
im Bereich Saatgutqualität will das Unternehmen die Landwirte
mit Endprodukten in konsequent hoher Qualität beliefern.
Bei der abgegebenen Selbstverpflichtungserklärung handelt
es sich um eine Reihe von Zusicherungen, welche die Unternehmenspolitik
hinsichtlich der unter Einsatz der Biotechnologie entwickelten
Produkte beschreiben.
„Produktkontrolle und Qualitätsmanagement haben
für Monsanto höchste Priorität.
Diese Initiative wird dazu beitragen, unseren fortlaufenden
Einsatz für weitere Verbesserungen auf ein neues Leistungsniveau
zu bringen,” sagte Mark Leidy, Vizepräsident für
den Bereich Produktion bei Monsanto.
“Wir haben bereits über 100 Millionen Dollar in
die Konsolidierung und Erweiterung von Anlagen zur Saatgutproduktion
investiert. Nun konzentrieren wir uns verstärkt auf eine
weitere Steigerung von Qualitäts-, Sicherheits- und Produktivitätsniveau,”
so Leidy. “Aufgrund innovativer Reinigungstechnik gewährleisten
die neuen Anlagen ein deutlich höheres Maß an Flexibilität.
”
Im Rahmen seiner neuen Initiative hat das Unternehmen für
alle kommerziell oder als Stiftung betriebenen Saatgutproduktionsstätten
sowie für die Laboratorien zur Saatgut-Qualitätssicherung
die Zertifizierung gemäß ISO-9002 beantragt. Das
Registrierungsverfahren für Nordamerika soll bis Ende 2001
abgeschlossen sein. Für die Produktionsstätten in
Europa, Südamerika und Asien soll die komplette Zertifizierung
bis Ende 2003 erfolgen.
ISO-9002 ist ein internationaler Konsens über bewährte
Managementpraktiken zur Dokumentation von Betriebsverfahren
und konsistenten Qualitätsleistungen. Diese Standards werden
von der Internationalen Organisation für Standardisierung
(ISO) verwaltet, einer weltweiten Vereinigung der nationalen
Normungsinstitutionen aus rund 110 Ländern. Die ISO-Zertifizierung
schreibt eine unabhängige Prüfung der Verfahren und
der Leistungsfähigkeit vor.
“Die neue Monsanto-Selbstverpflichtungserklärung
stärkt unser Engagement bei der Ausarbeitung einheitlicher
globaler Standards für die Qualität von Saatgut,”
sagte Kevin Lawrence, Direktor für den globalen Saatgutvertrieb
bei Monsanto. “Dabei werden wir auf die freiwilligen Qualitätsinitiativen
der internationalen Saatgutindustrie aufbauen.
“Die ISO-9002-Zertifizierung unserer Labors und Einrichtungen
zur Saatgutproduktion wird unsere bereits auf hohem Niveau stattfindenden
Qualitätsverfahren weiter verbessern und eine unabhängige
Prüfung unserer Fähigkeiten gewährleisten,”
fügte er hinzu.
Monsantos Vertragsproduzenten für Sojabohnensaatgut werden
ermutigt, freiwillig ihre eigenen Verfahren zur ISO-Zertifizierung
abzuschließen. Monsanto wird diese Bemühungen unterstützen
und auch mit weiteren Saatgutunternehmen zusammenarbeiten, die
Lizenzen für Monsanto-Technologien erwerben.
“Die Saatgutproduktion ist ein natürliches Verfahren
und unterliegt daher auch natürlichen Schwankungen,”
sagte Lawrence. “Die strenge Kontrolle der Verfahrensqualität
anhand der ISO-Standards ist ein leistungsfähiges Werkzeug,
mit dem wir den Landwirten garantieren können, dass unser
Saatgut die höchsten Qualitätsstandards der Branche
erfüllt.”
Vor fünf Monaten hatte der Präsident und Chief Executive
Officer von Monsanto, Hendrik Verfaillie, öffentlich die
Selbstverpflichtungserklärung des Unternehmens abgegeben,
bei der Entwicklung neuer Technologien alle beteiligten Interessengruppen
zu respektieren und mit ihnen zusammenzuarbeiten, um daraus
deutlichen Nutzen für Kunden und Umwelt zu ziehen.
Monsanto ist ein international tätiges Unternehmen für
Agrarprodukte mit Firmensitz in St. Louis im US-Bundesstaat
Missouri. Das Unternehmen ist einer der Weltmarktführer
in der Entwicklung und Herstellung von umweltverträglichen
Pflanzenschutzmitteln sowie von mit Hilfe moderner Biotechnologie
verbessertem Saatgut.
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