2009
Monsanto führt RoundupReady II Yield®-Sojabohnen auf dem US-Markt ein. Die zweite Generation der RoundupReady®-Sojabohnen bietet den Landwirten noch mehr Vorteile der bewährten Technologie. Feldversuche in sechs US-Staaten belegen Ertragssteigerungen von 7 bis 11 Prozent gegenüber der ersten Generation RoundupReady®-Sojabohnen.
2008
Mit YieldGard VT™ gelingt Monsanto die Weiterentwicklung der Maisvariante mit drei Biotech-Merkmalen mithilfe einer neuen Transformationsmethode (Vector-Stack Transformation). Die Pflanze ist dadurch noch besser gegen den Wurzelbohrer geschützt.
2006
Monsanto bringt RoundupReady Flex®-Baumwolle auf den Markt. Sie bietet den Landwirten noch mehr Flexibilität bei der Unkrautkontrolle: Das Zeitfenster zur Herbizidanwendung ist größer als bei der RoundupReady®-Technologie der ersten Generation. Als erstes Agrarunternehmen kommt Monsanto mit einer Baumwollsaat auf den Markt, die über mehrere gentechnisch veränderte Merkmale der zweiten Generation verfügt. In dieser Baumwolle ist die gegen Schadinsekten wirkende Bollgard II-Technologie mit der RoundupReady Flex®-Herbizidresistenz kombiniert. Auf diese Weise können Landwirte die Vorteile beider Technologien nutzen.
2005
Monsanto führt Vistive-Sojabohnen mit einem niedrigen Gehalt an Linolensäure ein. Bei der Verarbeitung des Öls dieser konventionell gezüchteten Sojabohnen entstehen weniger oder gar keine gesundheitsschädlichen Transfettsäuren im verarbeiteten Sojaöl.
Monsanto übernimmt Seminis. Das Unternehmen mit Sitz in Oxnard (Kalifornien) gehört zu den Weltmarktführern bei der Obst- und Gemüsezüchtung. Es bietet Saat- und Pflanzgut von mehr als 3.500 unterschiedlichen Sorten in 150 Ländern an.
Als erstes Unternehmen bringt Monsanto ein Produkt mit drei gentechnisch eingeführten Merkmalen auf den Markt: YieldGard Plus™ kombiniert mit RoundupReady Corn 2®. Der Mais verfügt über zwei YieldGard-Resistenzeigenschaften gegen Schadinsekten und die RoundupReady®-Eigenschaft.
Monsanto übernimmt in den USA den Baumwollzüchter Stoneville. Das Tochterunternehmen von Monsanto American Seeds erwirbt mehrere Saatzuchtunternehmen in den USA (NC+ Hybrids, Fontanelle Hybrids, Stewart Seeds, Trelay Seeds, Stone Seeds, Specialty Hybrids).
Monsanto schließt die Ausgliederung und den Verkauf von Enviro-Chem Systems ab.
2005 werden gentechnisch veränderte Pflanzen weltweit bereits in der zehnten Saison angebaut. In dieser Zeit summieren sich die Flächen, auf denen solche Pflanzen ausgesät und geerntet wurden, rund um den Globus auf rund 400 Millionen Hektar.
2004
Monsanto führt den Mais YieldGard Plus™ ein. Die Pflanze kombiniert zwei Resistenzeigenschaften der YieldGard-Technologie und bietet so einen noch wirksameren Schutz gegen Schadinsekten.
Monsanto gründet American Seeds Inc. (ASI), ein Holdingunternehmen für Mais und Sojabohnen, das in regionale Saatgutunternehmen investiert und sie mit Saatzuchtmaterial und neuesten Technologien ausstattet. ASI übernimmt Channel Bio Corp.
2003
Monsanto führt den YieldGard Rootworm™-Mais ein. Er produziert einen Wirkstoff, mit dem er sich gegen den Maiswurzelbohrer schützt, einen Käfer, der große Schäden im Maisanbau verursacht. Das Produkt verfügt gleichzeitig über die RoundupRead Corn 2®-Technologie.
Mit Bollgard II vermarktet Monsanto als erstes Unternehmen ein Baumwolle-Produkt der zweiten Generation. Im Vergleich zur ersten Generation bietet Bollgard II-Baumwolle einen breiteren Schutz gegen Schädlinge.
2002
Im August gliedert die Pharmacia Corporation die Monsanto Company aus. Monsanto ist nun ein eigenständiges börsennotiertes Agrarunternehmen.
Als erstes Unternehmen bietet Monsanto spezielle Maishybriden an, die eine Steigerung der Ethanolausbeute ermöglichen. Die Sorten werden unter der Bezeichnung Processor Preferred Corn Hybriden vermarktet. Monsanto führt gleichzeitig Processor Preferred-Sorten für Sojabohnen ein, mit denen die Landwirte höhere Öl- und Eiweißerträge in der Ernte erzielen können.
2001
Mit dem RoundupReady 2®-Mais bringt Monsanto erstmals eine Sorte mit gentechnischen Merkmalen der zweiten Generation auf den Markt. Im Vergleich zur ersten RoundupReady®-Generation bietet das Produkt Landwirten eine größere zeitliche Flexibilität bei der Ausbringung von Roundup-Herbiziden.
Als erstes Unternehmen in den USA bestellt Monsanto Lastwagen, die mit einer Mischung von 85 Prozent Ethanol und 15 Prozent Benzin betrieben werden.
2000
Die neue Monsanto Company wird als eigenständiger Unternehmensteil innerhalb des Konzerns Pharmacia ausgegliedert. Sie umfasst die ehemalige Agrarsparte des Konzerns.