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BT-Mais
Der Maiszünsler: Möglichkeiten der Maiszünsler-Bekämpfung

     
    BT-Mais    
       
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    Der Maiszünsler    
       
    Biologie  
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    Verbreitung  
    Bekämpfung  
       
    Zulassung    
       
    Vertriebsgenehmigungen nach § 3 Absatz 2 SaatG  
     TXP 138-F [PDF, 347KB]  
     EA 3501 [PDF, 372KB]
 
 
      Genehmigung zum Inverkehrbringen [PDF, 130KB]  
      Notifizierung als Lebens-/Futtermittel gem. Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 über genetisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel [PDF, 55KB]  
 

Der Maiszünsler lässt sich auf drei Arten bekämpfen:

  • gentechnisch verbesserte, resistente Sorten (Bt-Mais)
  • Chemische Bekämpfung mit Insektiziden (Pyrethroide)
  • Biologische Kontrolle mit der Schlupfwespe Trichogramma brassicae

Am effektivsten, sowohl hinsichtlich des direkte Bekämpfungserfolgs als auch des ökonomischen Vorteils, ist es, gentechnisch veränderte Sorten einzusetzen. Darüber hinaus ist diese Methode ausgesprochen umweltfreundlich.

Die Bekämpfung mit einem Pyrethroid, die bis vor kurzem am häufigsten praktizierte Vorgehensweise, ist – je nach Anwendungsbedingungen – etwas weniger bis sehr viel weniger effizient als die Schadensverhütung mit Bt-Mais. Darüber hinaus bringt diese Methode eine Reihe weiterer Probleme mit sich.

Die biologische Kontrolle mit der Schlupfwespe Trichogramma ist fraglos eine sehr umweltschonende Maßnahme. Von den drei genannten Möglichkeiten der Zünslerbekämpfung weist sie aber die mit Abstand geringste Wirksamkeit auf und ist ohne zusätzliche Beihilfen für den integriert wirtschaftenden Landwirt nicht wettbewerbsfähig. Außerdem erfordert sie den höchsten Managementbedarf aller Bekämpfungs-Varianten.

Probleme der chemischen Maiszünsler-Bekämpfung

Bei der chemischen Bekämpfung des Maiszünslers mit Pyrethroiden gibt es folgende Schwierigkeiten:

  • Pyrethroide beseitigen nicht nur den Maiszünsler. Sämtliche Schwebfliegenlarven, Marienkäfer, Laufkäfer, Spinnen und andere Arthropoden, die mit dem Mittel in Kontakt kommen, gehen ein. Nicht selten kommt es nach einem Pyrethroideinsatz in Mais zu Massenvermehrungen von Blattläusen, weil diese nach der Insektizidanwendung ihre Population weit schneller wieder aufbauen können als ihre natürlichen Gegenspieler, wie zum Beispiel Marienkäfer.
     
  • Eine einigermaßen effektive chemische Bekämpfung ist nur in einem recht engen Zeitfenster möglich: Die Zünslerraupen müssen einerseits schon geschlüpft sein, andererseits dürfen sie sich aber noch nicht in den Maisstängel eingebohrt haben. Besonders schwierig ist es, den richtigen Termin zu finden, wenn der Zuflug der Weibchen sich in zwei oder mehr Hauptphasen vollzieht. Denn dann schlüpfen auch die Raupen zu völlig unterschiedlichen Zeitpunkten.
     
  • Sehr häufig ist der geeignete Spritzzeitpunkt erst dann gekommen, wenn der Mais bereits zu hoch ist, als dass der Bestand mit einem normalen Schlepper zu befahren wäre. Dann könnte man die chemische Bekämpfung nur noch mit nicht überall vorhandenen Stelzenschleppern durchführen. Viele Landwirte, die nicht über diese Spezialmaschinen verfügen, richten in solchen Fällen den Spritztermin danach aus, dass sie in ihren Mais gerade noch hineinfahren können, ohne ihn nachhaltig zu schädigen. Eine solche Vorgehensweise kann aber unter Umständen völlig nutzlos sein – unter betriebwirtschaftlichen und ökologischen Aspekten sogar schädlich.
     
  • Die Zulassung des einzigen bis vor kurzem in Deutschland gegen den Maiszünsler zugelassenen Insektizids Baythroid ist am 31. 12. 2003 ausgelaufen. Es ist gegenwärtig völlig offen, wann wieder eine Pflanzenschutzmittel-Zulassung mit der Indikation Maiszünsler in Körner- und Silomais erfolgen wird.
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