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BT-Mais
Ökonomie der Maiszünsler-Bekämpfung: YieldGard ist hoch rentabel

     
    BT-Mais    
       
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    Zulassung    
       
    Vertriebsgenehmigungen nach § 3 Absatz 2 SaatG  
     TXP 138-F [PDF, 347KB]  
     EA 3501 [PDF, 372KB]
 
 
      Genehmigung zum Inverkehrbringen [PDF, 130KB]  
      Notifizierung als Lebens-/Futtermittel gem. Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 über genetisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel [PDF, 55KB]  
 

Immer dann, wenn der Maiszünslerdruck eine Gegenmaßnahme erfordert, ist Bt-Mais die wirtschaftlichste Alternative: sowohl gegenüber einer chemischen Bekämpfung als auch gegenüber einer biologischen Kontrolle mittels Schlupfwespen.

Körnermais-Feldversuche über fünf Jahre in Kooperation mit dem amtlichen Pflanzenschutzdienst im Oderbruch (starker Zünsler-Befall) und im Rheintal (mittlerer Zünsler-Befall) haben ergeben, dass der Anbau von Bt-Mais in Zünslergebieten eine hoch ökonomische Maßnahme ist. YieldGard übertrifft die beiden konkurrierenden konventionellen Methoden unter Wirtschaftlichkeitsaspekten deutlich: Man fand heraus, dass sich der Einsatz von Trichogramma-Schlupfwespen trotz eines geringfügig höheren Maisertrags aufgrund der relativ hohen Verfahrenskosten und der vergleichsweise niedrigen Effizienz nicht lohnt. Das Spritzen von Insektiziden brachte gegenüber der unbehandelten Kontrolle zwar einen finanziellen Mehrertrag; dieser fiel aber deutlich geringer aus als bei der Bt-Mais-Variante. Je stärker der Maiszünsler-Befall ist, desto größer wird – die auch bei geringerem Zünslerauftreten vorhandene – relative Vorzüglichkeit des YieldGard-Verfahrens.

Die Voraussetzungen für die Berechnung der Rentabilität der verschiedenen Verfahren waren folgende:

  • der Landwirt erlöst für die Dezitonne trockenen Körnermais etwa 11 €;
  • die Schlupfwespen-Methode kostet rund 90 €/ha, davon 60 € für die Gegenspieler des Maiszünslers und je 15 € für das zweimalige Ausbringen;
  • das Spritzen des Insektizids verursacht Aufwendungen in Höhe von etwa 40 €/ha, was den Produktpreis und die Kosten für die einmalige Applikation einschließt;
  • der Aufpreis für YieldGard gegenüber konventionellem Saatgut liegt bei circa 35 €/ha.

Bei diesen Gegebenheiten erwies sich die Biologische Bekämpfung mit Trichogramma ohne zusätzliche regionale Beihilfen, wie sie beispielsweise in Baden-Württemberg gegenwärtig gezahlt werden, als unwirtschaftlich. Im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle hatten die Landwirte einen Verlust von 52 €/ha im Rheintal und von 57 €/ha im Oderbruch abzuschreiben. Der Insektizideinsatz lohnte sich hingegen in beiden Regionen: 18 €/ha mehr im Vergleich mit der Nullkontrolle erlösten die Maisanbauer im Rheintal und 55 €/ha im Oderbruch.

Die mit Abstand wirtschaftlichste Variante war jedoch der Einsatz von Bt-Mais. Die Landwirte erzielten hier Mehreinnahmen von 84 €/ha im Rheintal und 93 €/ha im Oderbruch gegenüber den unbehandelten Parzellen.

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