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Bt-Mais
anzubauen, ist diejenige Maßnahme, die bei der Kontrolle
des Maiszünslers die durchschlagendste Wirkung erzielt.
Weniger erfolgreich ist der Insektizideinsatz, und noch
deutlicher fällt die biologische Bekämpfung mit
Hilfe der Schlupfwespe Trichogramma brassicae ab.
Durch den Anbau von Bt-Mais erreicht man eine Kontrolle
des Maiszünslers, die im Schnitt mehrerer Versuchsjahre
etwa 95 –98 Prozent beträgt. Man kann also von
einem nahezu vollständigen Bekämpfungserfolg sprechen.
Das haben Körnermais-Versuche über mehrere Jahre
im Rheintal, in Bayern und im Oderbruch ergeben.
Der Einsatz von Insektiziden reduzierte den Zünslerbefall
im Rheintal und im Oderbruch um etwa gut 80 Prozent, in
Bayern sogar nur um ca. 75 Prozent.
Die Trichogramma-Methode funktioniert zwar für
eine biologische Bekämpfung relativ zufriedenstellend;
bei mittlerem Zünslerbefall im Rheintal und in Bayern
konnten die Schlupfwespen den Zünslerbefall jedoch
nur um rund die Hälfte verringern. War der Zünslerdruck
besonders stark, wie im Oderbruch, sank die Erfolgsquote
gar auf knapp 30 Prozent.
Gegenüber der unbehandelten Kontrolle stieg der Ertrag
der Bt-Mais-Variante etwa um 15 Prozent, die Insektizidspritzung
brachte im Rheintal sieben und im Oderbruch zehn Prozent
mehr Ertrag, auf den Trichogramma-Parzellen konnten
die Landwirte sogar nur zwei bzw. drei Prozent höhere
Körnermaiserträge einbringen.
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